Verlängerung des Getreide-Abkommens · Nachrichten · Klim

Kurz vor dem eigentlichen Ablaufdatum des Getreide-Abkommens vom Juli 2022 zwischen Russland und der Ukraine, teilte der türkische Präsident Erdogan letzte Woche den Beschluss zu einer Verlängerung des Abkommens mit. Die Türkei hat in diesem Fall als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine fungiert. Inhalt des Ankommens sind Getreideexporte aus der Ukraine über Häfen, die Russland aufgrund des Angriffskrieges blockiert hatte.

Die Verlängerung gilt nun vorerst für weitere 60 Tage und ermöglicht eine fortlaufende Ausfuhr von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer. Grund für die Verlängerung war vor allem die Sicherung der weltweiten Ernährungssicherheit. Vor allem der Nahe Osten und der Afrikanische Raum wären durch wegfallende oder verzögerte Lieferungen aus der Ukraine sehr betroffen. Der auf 60 Tage begrenzte Zeitraum der Abkommens Verlängerung wird vom Nationalen Sicherheitsberater der USA,  Jake Sullivan, allerdings als kritisch gesehen. Russland hätte hierdurch ein Druckmittel in der Hand.

Bisher wurden durch das Abkommen mehr als 30 Millionen Tonnen Getreide und andere Produkte exportiert, wodurch das Bestehen des Abkommens für die weltweite Ernährungssicherheit von großer Bedeutung ist.

Zwischenfrüchte einarbeiten