Das russische Militär klaut ukrainische Landmaschinen - John Deere stellt sie ab · Nachrichten · Klim

Um das eigene durch den Krieg leidende Volk zu versorgen, transportieren schon länger russische Militärkräfte ihr Diebesgut ins eigene Land. Mengen an Transport-LKWs fuhren aus dem besetzten Melitopol mit geschätzten 750.000 Kilogramm an Körnern durch die eingenommenen Straßen. 

Dennoch war es wohl nicht genug Diebesgut, weshalb sie den gesamten Bestand eines John Deere Händlers stahlen und diesen in nahe gelegene Orte oder sogar nach Tschetschenien brachten. Unter den Landmaschinen befanden sich Traktoren, Mähdrescher als auch Sämaschinen. Laut dem amerikanischen Nachrichtensender CNN, sollen alleine die Mähdrescher jeweils um die 280.000 Euro gekostet haben. Insgesamt soll das Diebesgut knappe 5 Millionen Euro an Wert haben. Nach der Feststellung des Diebesgutes, konnten die Maschinen weiter per GPS-Systeme geortet werden. Teilweise wurden diese bis zur tschetschenischen Hauptstadt Grosny verfolgt, was einer Reise von über tausend Kilometern entspricht. 

Dennoch geschah etwas unerwartetes für die Diebe: Bei den gestohlenen Maschinen wurde die elektronische Diebstahlsicherung aktiviert, womit ihr Vorhaben komplett in die Nutzlosigkeit getrieben wurde. Das Deaktivieren durch den Händler per Remote-Funktion, endet in einem weiteren Verlust von Treibstoff, welcher derzeit eines der größten Probleme für die Kriegsagressoren ist. Zwar wird weiterhin versucht, die Sperre zu umgehen, dennoch sei auch dieser Plan vergebens. Derzeit haben die Diebe dadurch nur die Möglichkeit, Ersatzteile für die eigenen Maschinen bereitzustellen.

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