Der Wolf - Weiterhin in aller Munde · Artikel · Klim

Die EU-Kommission sammelt bis zum 22. September Informationen über Ereignisse und Erkenntnisse des wachsenden Wolfsbestands und seiner Folgen. Wo bisher nur Sachverständige, Interessenvertreter und die Behörden Wissen einbringen konnten, sind nun auch Landwirte, Anwohner und interessierte Beobachter gefragt. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant, auf Grundlage dieser und bereits gewonnener Erkenntnisse die rechtlichen Rahmenbedingungen und den Schutzstatus des Wolfs in der EU anzupassen. 
Auch Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesumweltministerin Steffi Lemke arbeiten an Hilfe und Lösungen, besonders für Weidetierhalter. Lemke und Özdemir sind sich zumindest in einem einig: beide wollen Lockerungen. Sie appellieren an die Länder, sich an der Überarbeitung des Leitfadens zu beteiligen, um schnellstmöglich eine Lösung zu erarbeiten. Eine Aufnahme ins Jagdrecht  scheint unter aktuellen Bedingungen jedoch aufgrund seines rechtlichen Schutzes nicht zielführend. Seit 1992 ist der Schutz der Wölfe in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) geregelt. Hierdurch sind Deutschland und weitere EU-Länder dazu verpflichtet, einen “lebensfähigen Bestand” für Wölfe zu gewährleisten.

 

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